Solo | Rapunzels Show (Hebräisch), 1992-1993

Ein feministisches / männlich-chauvinistisches Spiel

von Noam Meiri, Rivi Feldmesser-Yaron, Gal Friedman und Gail Hareven

Text: Gail Hareven
Schauspiel: Noam Meiri
Original-Musik und Keyboard: Gal Friedman
Regie: Rivi Feldmesser-Yaron

Premiere: Tzavta Theater, Tel Aviv, 1989.

Ein wilder und impulsiver Kommentar auf der Grundlage des Märchens Rapunzel der Brüder Grimm mit einer Vielzahl von Genres: von Dornröschen bis James Bond, von Liebesromanen bis zu Sigmund Freud.

Bühnenbild und Kostüme: Paulina Golodriga
Licht: Rachel Neima

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Press:

„Witziges und zügelloses Kabarett (…) Noam Meiri wechselt 14 Mal pro Minute die Rollen, ohne mit der Wimper zu zucken. Er singt, tanzt, erzählt, spielt, spricht das Publikum an, improvisiert und wechselt Kostüme (…) Gail Hareven hat mit viel Talent eine Collage aus Märchenfetzen, Mythenstückchen und ideologischen Schnipseln zusammengeklebt (…) Feldmesser hat um diese herum zahlreiche Bühneneinfälle kreiert (…), Friedman hat aus all diesem ein vielfältiges musikalisches Kabarett geschaffen und Meiri trägt all dieses Gewicht auf seinen Schultern, ohne auch nur den kleinsten Anschein zu machen, von dieser Last beeinträchtigt zu sein.“
Gaby Nitzan, Hadashot, 5. November 1989.„Noam Meiri ist ein sehr vielseitiger Schauspieler und die Regisseurin hat ein großartiges Gefühl für Timing und ein wunderbares Gespür für Komiktricks. Das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit ist ausgezeichnet (…) Ein ernster Abend, der glücklicherweise sich selbst nicht zu ernst nimmt.“
Elyakim Yaron, Maariv, 17. Oktober 1989.

„Eine Show aus verrücktem und wildem Humor, die es bereits geschafft hat, das Tzavta 2 Theater mit begeisterten Fans zu füllen.“
Itzik Yosha, Yedioth Aharonot, 17. November 1989.

„Sie hat das Potenzial, zu einer Kult-Show zu werden, mit eigenen treuen Fans, die den Text zusammen mit den Figuren wiederholen und an der Handlung teilnehmen.“
Amos Oren, Yedioth Aharonot, 19. November 1989.

„Die Vorstellung ist reich an Improvisation und gibt das Gefühl von Theater in seinem eigentlichen Wesen. Noam Meiri zeigt beeindruckende körperliche Fähigkeiten, Improvisation und eine präzise Beziehung zu seinem Publikum. Es ist eine gute Gelegenheit, um junges Theater zu sehen.“
Hanoch Re’im, Davar, 8. November 1989.