Workshop Erzählkunst und Physical Theater

Tools und Techniken, um unter Benutzung einer gut konstruierten Geschichte jede Begegnung mit Publikum in eine einzigartige und authentische Erfahrung zu verwandeln

Dieser Workshop befähigt die Teilnehmenden, eine eigene Inszenierung zu gestalten, als Solo oder im Ensemble, für Kinder oder ein erwachsenes Publikum.
Schauspieler, Geschichtenerzähler, Tänzer und andere darstellende Künstler können von diesem Workshop profitieren.
Dauer und Inhalt des Workshops können individuell an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst werden.
Der Workshop kann für Kunststudenten, -lehrer, -therapeuten und -pädagogen sowie Theater- und Tanzliebhaber angepasst werden.

Über Erzählkunst

Die Erzählkunst sieht den Erzähler, den Schauspieler oder jeden anderen Darsteller in dieser Rolle als ‚allmächtigen‘ Protagonisten. Der Erzähler verkörpert alle Figuren in der Geschichte. Sie / er erschafft den Schauplatz der Geschichte, die Atmosphäre, die Stimmen, die Geräusche und die Situation. Er / sie baut eine Reihe von schnell aufeinander folgenden Bildern auf, von denen sich eines in das nächste verwandelt.

Die/der Erzähler(in) führt die Geschichte, wie er/sie es für richtig hält, je nach seiner / ihrer eigenen Sicht, während er/sie gleichzeitig einen authentischen Dialog mit dem Publikum unterhält. Sie/er hat die Freiheit, Gefühle, Emotionen, Empfindungen und Gedanken, die während der Erzählung auftauchen, zu erkunden und auszudrücken, auf jegliche theatrale Art, die er/sie wählt, sei sie körperlich oder sprachlich.

Zentrale Themen des Unterrichts:                              

• Kriterien für die Auswahl einer geeigneten Geschichte für die Bühne: ein Volksmärchen, eine persönliche Geschichte, geschriebene Prosa usw.

• Adaptierung und Bearbeitung einer Geschichte für die Bedürfnisse des Erzählers – die Schaffung der dramatischen Struktur für die Inszenierung einer Geschichte.

• Entwicklung von Improvisationsfähigkeiten zur Bereicherung der eigenen sprachlichen und körperlichen Phantasie.

• Entwicklung der körperlichen Fähigkeiten des Erzählers, um eine originelle Theatersprache zu kreieren.

• Erkundung von Bewegung in einem leeren Raum: Entwickeln von Gesten, Figuren, Verortung, Stimmung usw.

• Entwicklung des ‚allmächtigen‘ Erzählers / Protagonisten der Geschichte: verschiedene Standpunkte und der Dialog der Erzählerin / Protagonistin mit dem Publikum.

• Die Bühnenpräsenz des Erzählers, Fokus auf der Verbindung zwischen Körper und Geist.

• Die Beziehungen zwischen Erzählerin und Publikum: Dialog und Umgang mit dem Publikum, eine vorbereitet-improvisierte Szene, das Publikum als aktiver Partner bei der Gestaltung der Geschichte.

• Nutzung von Objekten, Requisiten und Musik für die Inszenierung.

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Video

Märchen der Gebrüder Grimm, 2012Acting students, Folkwang University, Essen, Germany
Schauspielstudenten, Folkwang Universität der Künste, Essen, Deutschland
Abschlussinszenierung der Klasse für Physical Theatre & Storytelling
Betreut von Noam Meiri.
Ausschnitte aus der Inszenierung
Kamera & Schnitt: Vanessa Cieviero

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